„In meiner Familie wurde immer viel gesungen“

Eine schöne E-Mail kam heute aus Kiel

Eine schöne E-Mail kam heute aus Kiel. Dorothea Scholl beschreibt, was Lieder aus der Heimat für sie bedeuten

Kurz nach dem Radio-Interview mit Jochen heute Morgen erreichte uns eine unglaublich schöne Mail von Dorothea Scholl aus Kiel. Sie schreibt:

„… Meine Eltern haben sich während meiner Kindheit um die ausländischen Studenten in Tübingen gekümmert, sie regelmäßig bei uns abends zu Hause eingeladen und sie ihre Lieder singen lassen und mit ihnen gemeinsam gesungen, und ich erinnere mich sehr gut an diese schönen Abende. Mein Vater hat diese Lieder für uns Kinder (ich habe vier Geschwister) auf Tonband aufgenommen, ich habe das vor einigen Jahren digitalisiert und den damaligen Studenten geschickt, sie freuten sich sehr, auch der vor 2 Jahren verstorbene südafrikanische Humanist Neville Alexander gehörte dazu. In meiner Familie wurde immer viel gesungen, und auch jetzt noch besuche ich regelmäßig mit meinen Schwestern eine demenzkranke frühere Nachbarin, die – je nach Tagesform, in der wir sie antreffen – sämtliche Lieder ihrer Kindheit und Jugend immer noch auswendig mitsingen kann, von der Loreley über die deutschen Wanderlieder bis hin zu Schubert- und Brahmsliedern. An dieser Frau kann man sehen, dass sie in diesen Liedern wirklich beheimatet ist, und wie wichtig es ist, die Liedkultur zu unterstützen.

Ich finde Ihr Engagement ganz großartig, so jemanden wie Sie, der so ein feines Gespür für gelebte Musik, Qualität und echte Kunst hat, findet man selten.“

Liebe Frau Scholl, wir sind sehr bewegt und glücklich. Vielen Dank für diese schönen Worte!


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